Regelungen zu Bewertung und Leistungserhebung

Regelungen zur Einbringung

Von insgesamt 40 Halbjahresleistungen der Qualifikationsphase zählen die beiden Halbjahresleistungen aus 11/1 und 11/2 und das Gesamtergebnis der Seminararbeit (aus [schriftliche Arbeit (x3) + Präsentation (x 1)] / 2) als vier verpflichtende Halbjahresleistungen.
Für die Abiturzulassung gilt dabei Folgendes:
Aus den Halbjahren 11/1 mit 11/2 können insgesamt maximal 30 Punkte eingebracht werden. Das Gesamtergebnis der Seminararbeit kann ebenfalls maximal 30 Punkte betragen. Demnach können über das W-Seminar maximal 60 Punkte erzielt werden.
Für eine Zulassung zu den Abiturprüfungen muss das Gesamtergebnis aus der Seminararbeit und den Halbjahren zusammen mit dem Ergebnis des P-Seminars mind. 24 Punkte ergeben.
0 P. in der schriftlichen Arbeit oder 0 P. in der Präsentation führen zur Nichtzulassung. Ein Gesamtergebnis der Seminararbeit < 9 P. bedeutet eine Unterpunktung in 2 Halbjahresleistungen.   

gemäß (§ 84 (2) bzw. (§ 75 (2) in der GSO)

Regelungen zur Leistungserhebung

Für die Anzahl der Leistungsnachweise während der Halbjahre gilt:

Die Schule bzw. die Lehrkraft entscheidet, aus wie vielen Leistungsnachweisen in den Ausbildungsabschnitten 11/1 und 11/2 eine Halbjahresleistung (max. 15 Punkte) gebildet wird, es werden aber jeweils mindestens zwei kleine Leistungsnachweise gefordert.

Im Halbjahr 12/1 werden die schriftliche Seminararbeit und deren Präsentation als einzige Leistungsnachweise erbracht.

Für die Formen der kleinen Leistungsnachweise während der Halbjahre gilt:        
Die Leistungsnachweise sind an keine speziellen Aufgabenformen gebunden. Deshalb ist es besonders wichtig, die Bewertungskriterien zu diesen Aufgabenformen bereits im Vorfeld transparent zu machen. Je nach Themenstellung und Kompetenzerwartungen können sowohl mündliche, schriftliche als auch praktische Aufgaben gestellt werden.

Bewertung der schriftlichen Arbeit

Von Schülerinnen und Schülern ist nicht zu erwarten, dass sie im Rahmen einer Seminararbeit neue wissenschaftliche Erkenntnisse erarbeiten. In den Seminararbeiten sollte aber ein eigenständiger Umgang mit der für die Arbeit verwendeten Literatur oder z. B. mit Versuchsergebnissen zu erkennen sein. Auch ein Zusammenführen von wissenschaftlichen Ergebnissen ist als eigene Leistung zu werten. Bei der Bewertung der Seminararbeit sollten Inhalt, Darstellung und Formalia in angemessener, vorab festgelegter Weise miteinander verrechnet werden. Teilweise bedingen die Bereiche einander und können nicht voneinander isoliert betrachtet werden.

Bewertung der Präsentation

Dauer und Form, aber auch die Bewertung der Präsentation unterliegen keinen zentralen Vorgaben. Daher können je nach Fach und Themenstellung Kriterien festgelegt werden.